Sat 16 Apr

BRUNO PRONSATO live
(thesongsays, perlon, orac rec. / us)

KRAUSHAAR & GRADMANN
(weekend club, bullet-bookings / de)

ANDREAS REITER (zuckerwatt)
Visuals by außer:atem & sinn:sinna
(das denkfabrikat, vienna wasted youth)

Flex START: 22:30 Wien

Am Samstag laden ZUCKERWATT & CRAZY zu einem feinen WEEKEND Berlin Special ins Flex.

Mit dabei der Soundwissenschaftler und Avant-Garde Produzent Bruno Pronsato, der sein mit Spannung erwartetes Live-Set im Gepäck hat. Aktuell arbeitet Bruno an Produktionen für das Label Perlon (Half Hawaii mit Sammy Dee) und endlich steht auch sein neues Album “Lovers Do” in den Startlöchern.
Mit im Flieger Kraushaar & Gradmann aus dem Weekend Berlin. Die zwei Jungs haben zwar witzige DJ-Namen, aber die beiden Hauptstädter verdienen sich mit ihren Soundtüfteleien und DJ-Sets das tägliche Brot und hüten daher ihre Playlists wie einen heiligen Gral.
Zuckerwatt’sche Wertarbeit kommt von Andreas Reiter der nach Bruno an die Plattenteller wandern wird. Darüber hinaus bestrahlt das DenkfabrikatViennaWastedYouth-Ensemble außer:atem & sinn:sinna wieder, die mit zusätzlichen Leinwänden ausgestattete, Halle des Flex.

Sehens- und Hörenswert
Wir freuen uns auf Euch!

Bruno Pronsato heißt aber eigentlich Steven Ford und kommt aus den USA. Mittlerweile wohnt er – klar – in Berlin. Neben seinen ausufernden Maxis wie z.B. auf seinem Label Thesongsays, wo ein Stück schon mal 38 Minuten gehen kann, hat sich Pronsato vor allem mit seinem brillanten Album “Why Can’t We Be Like Us” in den Techno-Himmel produziert. Die Gigs und großen Touren quer über alle Kontinente lassen gerade nach diesem Meilenstein der neueren elektronischen Musik nicht lange auf sich warten, u.a. spielt der Soundwissenschaftler, wie er sich selbst bezeichnet, auch auf dem Mutek Festival in Montreal.

Ford kommt als Kind einer “musikverrückten” Mutter zur Welt und greift schon als Zehnjähriger zum Schlagzeug. Nach seiner Teenagerzeit in Deutschland verschlägt es Pronsato zurück in die USA nach Seattle und findet in der lokalen Musikszene Anschluss. Seine Vorbilder heißen zur der Zeit Sonic Youth oder My Bloody Valentine.

Gleichzeitig tüftelt er nebenher an Techno-Tracks. Einige davon erscheinen ab 2003 auf dem in Seattle ansässigen Label Orac Records, darunter auch die seines Debütalbums “Silver Cities”. Wenig später zieht es Steven jedoch nach Berlin. Und elektronische Musik wird die neue Hauptbeschäftigung. Auf Akufens Label Musique Risquée erfolgt der Startschuss. Weitere Releases auf Telegraph, Philpot und Hello? Repeat festigen seinen Ruf in der Techno-Szene.